Donnerstag, 1. Dezember 2016

RUMS #48/16: Restesocken mit Schachbrettmuster in Blautönen

Nach den ganzen Charles D. Gandy-Socken, vor allem den Scales, bei denen ich mir Hirn und Finger verbog, brauchte ich zwischendrin mal was Einfaches. Schon lange wollte ich was aus den Petrolresten der Gatten-Stulpen machen, von den Ringelreihen-Socken war noch Corina Terra Pazifik übrig, trotz der Restesocken für Mudderns. Für den Fall, dass Corina Terra Pazifik ausging, war ich gerüstet: Von den dunkelblauen Scales war noch genügend Garn übrig.

Zuerst teilte ich den Rest von Corina Terra Pazifik - diesmal nur per Augenmaß, nicht mit der Waage. Dann ging's ans Stricken.

Restesocken mit Schachbrettmuster in Blautönen.
Ich habe inzwischen genug Sockenstrickerfahrung, um zu wissen, dass ich mich in Socken, die mit einem 2,5er Nadelspiel gestrickt wurden, am Wohlsten fühle, mache inzwischen das, was ich mich bei den ersten Socken noch nicht traute: Ich stricke den Schaft über 96 M, damit meine Waden genug Platz haben, und lasse rechtzeitig 32 M verschwinden, bevor ich mit der Ferse beginne.

Restesocken mit Schachbrettmuster in Blautönen.
Die Socken sitzen wie angegossen und verrutschen nicht - ein Problem, das ich beispielsweise bei diesen Socken habe. Gut, in Stiefeln fällt das nicht auf, aber meistens trage ich Socken als Hausschuhersatz, und da ist es blöd, wenn sie ver- oder gar vom Fuß rutschen. Außerdem gefällt mir das feinere Strickbild besser.

Da der Schaft nur knapp 20 cm lang ist, habe ich 80 M für's Bündchen angeschlagen und erst nach dem Bündchen 16 M zugenommen. Wäre der Schaft länger, hätte ich gleich 96 M angeschlagen, damit meine Waden in die Socke passen.

Dieser Beitrag nimmt teil an den Linkparties "Stricklust" und "RUMS".

Restesocken mit Schachbrettmuster in Blautönen

Material:


insgesamt 92 g 4fädrige Sockenwolle in zwei bzw. drei unterschiedlichen Farben, Lauflänge ca. 210 m.

Nadelspiel 2,5 mm

Anleitung:

80 M (4 x 20 M) in Petrol anschlagen und 10 Rd. 1 M re 1 M li im Wechsel stricken.

1. - 10. Rd.: Glatt rechts stricken, dabei in der 1. Rd. pro Nadel 4 M zunehmen (= 96 M insgesamt in Rd. 10).

11. - 15. Rd.: 4 M re 4 M li im Wechsel stricken (Schachbrettmuster).

16. - 20. Rd.: 4 M li 4 M re im Wechsel stricken.

Die 1. bis 20. Rd. drei Mal wiederholen.

71. - 80. Rd.: Über die Rd. verteilt auf jeder Nadel 4 M durch Zusammenstricken abnehmen (= 80 M insgesamt in Rd. 80).

81. - 85. Rd.: 4 M re 4 M li im Wechsel stricken.

86. - 90. Rd.: 4 M li 4 M re im Wechsel stricken.

91. - 100. Rd.: Über die Rd. verteilt auf jeder Nadel 4 M durch Zusammenstricken abnehmen (= 64 M insgesamt in Rd. 80).

Die Ferse in Hebemaschen über die 32 M von Nadel 1 und 4 arbeiten; die M auf Nadel 2 und 3 stilllegen. Die Ferse über 32 R wie folgt arbeiten: 1. R (Hinr): 1 M li abheben, mit Faden hinter der M, 1 M re stricken. Wiederholen, bis alle M aufgebraucht sind. 2. R (Rückr): Alle M li stricken.
Die 1. und 2. R wiederholen, bis 32 R erreicht sind.

Das Käppchen arbeiten. Dafür die 32 M in 10/12/10 M aufteilen. In der Hinreihe bis vor die letzte M des mitteleren Teils r stricken (das ist die 21 M, wenn Du alle M zusammenzählst). Die letzte Käppchenmasche wie zum Rechtsstricken abheben, die nächste Masche des Außenteils rechts stricken, die abgehobene Käppchenmasche darüber ziehen und wenden (die übrigen M bleiben erstmal ungestrickt auf der Nadel).

In der Rückreihe die 1. Käppchenmasche links abheben (der Faden ist vor der Masche) und alle Maschen bis auf die letzte Käppchenmasche links stricken. Die letzte Masche mit der folgenden Masche links zusammenstricken und wenden.

Die Arbeit wenden. Jetzt  die 1. Käppchenmasche links abheben (Faden hinter der Masche) und alle Käppchenmaschen bis auf die letzte Masche rechts stricken. in den folgenden R diese Abnahmen wiederholen, bis alle seitlichen Maschen aufgebraucht und nur noch die 12 Käppchenmaschen übrig sind.

Jetzt wird wieder in Rd über alle M gearbeitet und der Zwickel im Schachbrettmuster gestrickt (siehe oben 11. bis 20. Rd.).

Die Käppchenmaschen gleichmäßig auf die 1. und 4. Nadel verteilen. Mit der 1. Nadel aus dem Fersenrand 16 M aufnehmen. Die Maschen der 2. und 3. Nadel wie folgt stricken: 4 M re 4 M li. stricken. Aus dem Fersenrand zwischen der 3. und 4. Nadel  16 M aufnehmen. Auf der 1. und 4. Nadel sind nun 22 M, auf der 2. und 3. Nadel sind 16 M.

In der folgenden 2. Rd auf der 1. Nadel 4 M re 4 M li 4 M re 10 M l stricken. Die M auf der 2. und 3. Nadel stricken, wie sie erscheinen. Auf der 4. Nadel 10 M re 4 M li 4 M re 4 M li stricken.

In der folgenden 3. Rd bei der 1. Nadel die zweit- und drittletzte Masche links zusammenstricken, die letzte Masche rechts stricken. Bei der 4. Nadel die 1. M re stricken, die 2. M re abheben, die 3. Masche rechts stricken und die abgehobene Masche überziehen. Diese Abnahmen in jeder 3. Rd wiederholen, bis auf allen 4 Nadeln wieder gleich viele Maschen vorhanden sind (also nach 18 Rd.).

Nach 10 Rd. im Schachbrettmuster folgen 10 Rd. glatt rechts, dann wieder 10 Rd. Schachbrettmuster. Das so lange wiederholen, bis 83 Rd. erreicht sind.

Jetzt die Spitze arbeiten. In der 84. Rd. bei der 1. und bei der 3. Nadel bis 3 M vor Ende der Nadel stricken, dann 2 M re zusammenstricken, die letzte M rechts stricken. Bei der 2. und bei der 4. Nadel die 1. M re stricken, die folgende M re abheben, 1 M rechts stricken, die abgehobene M überziehen. Die Abnahmen in der 87., 90., 92., 94., und 96. Rd., dann in jeder Runde wiederholen, bis noch insgesamt 8 M auf den Nadeln sind. Diese M mit doppeltem Faden fest zusammenziehen, vernähen und den Faden verziehen.

Die zweite Socke genau so arbeiten. Alle Fäden verziehen, Socken anziehen und sich freuen.

Dienstag, 29. November 2016

Scales-Socken nach Charles D. Gandy

Die Kollegin, die sich in die Charles D. Gandy-Socken verliebte, hatte ja so ihre eigenen Farbvorstellungen, und so dauerte es etwas, bis ich die unifarbenen Socken fertig bekam. Bunte Stücke stricke ich viel lieber und viel schneller - bei unifarbenen habe ich das Gefühl, sie nehmen einfach kein Ende. Bei bunter Wolle hingegen freue ich mich immer auf den nächsten Farbverlauf, die nächste Farbe und muss mich wirklich zwingen, aufzuhören.

So finde ich denn auch die Scales mit dem Original-Garn viel, viel schöner, aber ich muss sie ja nicht tragen, und die Kollegin ist glücklich mit ihrer Garnwahl und den Socken.
Weinrote Scales aus der Nähe.
Das Original-Garn ist Regia 4fädrig Funstripe Color in Candy Color, die es nur limitiert gab. Wenn Du Google bemühst, findet Du Händler, die dieses Garn noch vorrätig haben (im stationären Einzelhandel habe ich es hier nicht gefunden, aber vielleicht hast Du Glück).

Stattdessen entschied sich die Kollegin für Linie 3 Supersocke von Online. Das Garn strickte sich sehr gut und war nach dem Waschen inkl. Essig-Spülung super flauschig.

Meine Idee, die Schuppen in verschiedenen Lila-Tönen zu stricken, kam leider nicht so gut an. 
Ich hatte einige Knoten im Hirn zu lösen, bis ich begriff, dass die Socken eigentlich ganz simple sind: Du strickst im Vorfeld endlos kleine Dreiecke für die Schuppen, die dann an den Schaft angestrickt werden. Dafür musst Du mit drei Nadeln arbeiten, was Gandy in einem Video sehr gut erklärt hat.

Weinrote Scales.
Die Schuppen klappen leider erst mal alle nach oben, was ich ziemlich nervig fand. Nach dem Waschen müssen alle Dreiecke nach unten geklappt werden, ansonsten richten sie sich wieder auf. Und dann müssen natürlich noch die ganzen Fäden vernäht werden - 92 Stück, pro Socke!

Viele, viele Fäden müssen verzogen werden.
Was ich nicht begriff, war der provisorische gehäkelte Anschlag, obwohl ich das entsprechende Video genauestens studierte. Hier blieb der Knoten im Kopf hartnäckig, vermutlich, weil ich mich permanent fragte. wieso Gandy das Bündchen nicht einfach umklappt und anstrickt (ich hab's dann einfach so gemacht).

Dunkelblaue Scales aus der Nähe.
Ursprünglich überlegte ich, die Socken auch für mich zu stricken, aber erstmal bin ich nur froh, dass ich die Auftragsarbeiten fertig bekam. Wie gesagt: Das Stricken an sich ist nicht schwierig, aber das Fädenverziehen und die hochklappenden Dreiecke, die beim Stricken des Schafts immer im Weg sind ...

Dunkelblaue Scales.
Allerdings sind die kleinen Dreiecke auch eine tolle Resteverwertung, deswegen kann es gut sein, dass ich die Scales irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft auch für mich selbst stricke.

Dieser Beitrag geht rüber zum Creadienstag, zu Handmade on Tuesday und DienstagsDinge sowie zur Stricklust.

Affiliate link zu den Strickmustern von Gandy und zur Wolle

Montag, 28. November 2016

Sieben Sachen Sonntag 47/16: Erster Advent

Gestern begann ich nach dem Frühstück mit der Weihnachtsbäckerei.
#1: Frühstück. Das Rezept für den Brotaufstrich gibt es heute in der Kombüse.
#2: Backen. Das Rezept gibt es in der Kombüse.
#3: Pralinen machen. Das Rezept gibt es in der Kombüse.
#4: Tee trinken. Das Kuchen-Rezept gibt es in der Kombüse.
Nach dem Tee geht's zur Schwiegermutter. Wie zu jedem ersten Advent steht das Wunschzettelschreiben an. Aber vorher muss das kleine braune Hundevieh um's Viereck.

#5: Hunde-Runde.
#6: Abendessen bei Schwiegermutter.
Wieder zu Hause, bringe ich die Filzpuschen von letzter Woche, die inzwischen fertig sind, in Form.

#7: Filzen.
Dieser Beitrag geht rüber zum Sieben Sachen Sonntag.

Mittwoch, 23. November 2016

Sieben Sachen Sonntag 46/16: Eiszeiten und Knusperhäuschen

Dieser Sonntag begann verhältnismäßig früh: Ich war verabredet und musste dazu über die Elbe, nach Harburg. Für'n ordentlichen Hamburger ist das ja schon Ausland.

#1: Navigieren lassen.
Wir gucken uns die Eiszeiten-Ausstellung im Helms-Museum an. Hier ist die Kunst der Mammutjäger zu sehen, während sich der andere Teil der Doppelausstellung im Museum für Völkerkunde mit den Menschen des Nordlichts beschäftigt. Die gucken wir uns mal auf einem anderen Sonntag an.

#2: Staunen. Ein Mammut ist in einen Wollhaarnashörnknochen graviert (Replik).
Die Ausstellungsobjekte sind faszinierend. Mich begeistern vor allem die Funde aus Hamburg - kaum vorstellbar, dass bis vor 15.000 Jahren vor unserer Zeit hier Wollhaarnashörner lebten. Einzig die Hasen fehlten mir auf der Liste der Tiere, deren Knochen die Archäologen fanden. Der Gatte, dem ich später davon erzählte, folgerte messerscharf, Hasen wären eben zu schlau, um sich jagen zu lassen ...

#3: Vorfreude. Noch ist die Venus von Willendorf im Museum zu sehen. Ab nächsten Sommer wird die Venus von Willenduck gezeigt.
Pünktlich zu meinem Geburtstag im nächsten Jahr eröffnet die Duckomenta im Helms-Museum.

#4: Eis löffeln.
Wir nutzen die Helms-Lounge, um uns über die Ausstellung auszutauschen und zu klönen. Auch wenn sich die Speisekarte verlockend liest: Das Frühstück liegt noch nicht so lange zurück. Deswegen gibt es nur ein Eis und den Entschluss, mal auf einem Sonntag Abend in Ruhe zum Essen zu kommen.

#5: Knusper, knusper knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?
Auf den Zusammenbau des Lebkuchenhäuschens freute ich mich schon lange. Völlig aus dem Häuschen war unerwarteterweise der Gatte, der um mich herumtänzelte und fragte, ob das Haus auch beleuchtet ist, ob es ein Soundmodul hat und und und.

Am liebsten hätte er es mit mir zusammen aufgebaut, aber er war verabredet und musste los. Hätte ich geahnt, dass ihn das Häuschen so begeistert, hätte ich früher angefangen und ihn mitmachen lassen. Als er abends wiederkam, war das Haus beleuchtet. Um das Soundmodul darf er sich kümmern.

#6: Tupfen. Auf die Socken müssen Antirutschnoppen.
Den Tag beende ich strickend - die Liste diverser Weihnachtswünsche muss schließlich abgearbeitet werden. Aktuell sind Filzpuschen für die Schwiegermutter auf der Nadel.

#7: Stricken.
Dieser Beitrag geht rüber zum Sieben Sachen Sonntag.

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Sonntag, 20. November 2016

#tatortsocken Teil 4 (13. November 2016): Tutorial für Biesensocken in Größe 46/47

Während des Tatortsockenstrickens arbeitete ich an mehreren Paaren parallel: Bei zweien mussten noch die Fäden verzogen werden, bei einem fehlten die Tentakel (und die fehlen noch immer, aber das Paar ist für mich, muss nicht bis Weihnachten fertig sein), eine der Maiglöckchen-Socken von letzter Woche ist noch auf der Nadel, aber ein Paar bekam ich wirklich fertig: Schwarz-graue Socken mit Biesen in Größe 46/47.

Biesensocken.
Dieses Paar ist den Ring-Socks von Charles D. Gandy nachempfunden. Die Auftraggeberin wünschte sie in dickerer Wolle und unifarben. Schließlich konnte ich sie doch noch zu einem fröhlichen Dunkelgrau für die Biesen überreden - die Gandy-Socken leben einfach von Farben.

Biesensocken im Detail.
Ich strickte mit Fischer Record und kam tatsächlich mit 150 g aus, aber es war 'n büschen knapp - ich brauchte die schwarze Wolle total auf (notfalls hätte ich aber noch ein Knäuel in Reserve gehabt).

Die erste Biese ist geschafft.
Doof finde ich, die Socke mit einer Biese zu beginnen. Ich werde die sicher nochmal mit vierfädriger Sockenwolle in Bunt für mich stricken, dann aber mit einem Rollrand vor der ersten Biese. Und dann werde ich die Biesen auch polstern, das sieht einfach besser aus.

Eine ist fertig, eine muss noch.
Biesensocken in Größe 46/47

Material:

100 g - 150 g schwarze sechsfädrige Sockenwolle, Lauflänge 120 m / 50 g

50 g graue sechsfädrige Sockenwolle, Lauflänge 120 m / 50 g

Nadelspiel 3,5 mm*

Anleitung:

56 M (4 x 14 M) in Dunkelgrau anschlagen. 1 Rd. re und 1 Rd. li stricken. Dann umklappen, aus dem Rand 4 x 14 M aufnehmen und 14 Rd. re in Schwarz stricken. Wie das mit dem Umklappen und dem Aufnehmen von M geht, ist sehr gut und reich bebildert bei Alpenfee erklärt. Ohne sie hätte ich total auf dem Schlauch gestanden.

Insgesamt 3 dunkelgraue Biesen, unterbrochen von 2 x 14 Rd. in Schwarz arbeiten. Nach der letzten Biese 25 Rd. in Schwarz stricken, dann mit der Ferse beginnen.

Die Ferse in Hebemaschen über die 28 M von Nadel 1 und 4 arbeiten; die M auf Nadel 2 und 3 stilllegen. Die Ferse wie folgt arbeiten: 1. R (Hinr): 1 M li abheben, mit Faden hinter der M, 1 M re stricken. Wiederholen, bis alle M aufgebraucht sind. 2. R (Rückr): Alle M li stricken.
Die 1. und 2. R wiederholen, bis 26 R erreicht sind.

Das Käppchen arbeiten. Dafür die 26 M in 9/10/9 M aufteilen. In der Hinreihe bis vor die letzte M des mittleren Teils r stricken (das ist die 18 M, wenn Du alle M zusammenzählst). Die letzte Käppchenmasche wie zum Rechtsstricken abheben, die nächste Masche des Außenteils rechts stricken, die abgehobene Käppchenmasche darüber ziehen und wenden (die übrigen M bleiben erstmal ungestrickt auf der Nadel).

In der Rückreihe die 1. Käppchenmasche links abheben (der Faden ist vor der Masche) und alle Maschen bis auf die letzte Käppchenmasche links stricken. Die letzte Masche mit der folgenden Masche links zusammenstricken und wenden.

Die Arbeit wenden. Jetzt  die 1. Käppchenmasche links abheben (Faden hinter der Masche) und alle Käppchenmaschen bis auf die letzte Masche rechts stricken. In den folgenden R diese Abnahmen wiederholen, bis alle seitlichen Maschen aufgebraucht und nur noch die 12 Käppchenmaschen übrig sind.

Die Käppchenmaschen gleichmäßig auf die 1. und 4. Nadel verteilen. Mit der 1. Nadel aus dem Fersenrand 14 M aufnehmen. Die Maschen der 2. und 3. Nadel glatt re stricken. Aus dem Fersenrand zwischen der 3. und 4. Nadel  14 M aufnehmen. Auf der 1. und 4. Nadel sind nun 24 M, auf der 2. und 3. Nadel sind jeweils 14 M.

In jeder 3. Rd bei der 1. Nadel die zweit- und drittletzte Masche links zusammenstricken, die letzte Masche rechts stricken. Bei der 4. Nadel die 1. M re stricken, die 2. M re abheben, die 3. Masche rechts stricken und die abgehobene Masche überziehen. Diese Abnahmen in jeder 3. Rd wiederholen, bis auf allen 4 Nadeln wieder gleich viele Maschen (4 x 14 M) vorhanden sind.

Den Fuß über insgesamt 69 Rd. arbeiten, dann mit der Spitze beginnen. In der 72. Rd. bei der 1. und bei der 3. Nadel bis 3 M vor Ende der Nadel stricken, dann 2 M re zusammenstricken, die letzte M rechts stricken. Bei der 2. und bei der 4. Nadel die 1. M re stricken, die folgende M re abheben, 1 M rechts stricken, die abgehobene M überziehen. Die Abnahmen in der 74., 76., 78., 80., 81., 82., 83., 84., 85. und 86. Rd. wiederholen, bis noch insgesamt 8 M auf den Nadeln sind. Diese M mit doppeltem Faden fest zusammenziehen, vernähen und den Faden verziehen.

Die zweite Socke genau so arbeiten. Alle Fäden verziehen.

Eine sehr gut verständliche Anleitung zum Sockenstricken gibt es hier bei Junghans. Dieser Beitrag geht rüber zu Stricklust und #sonntagsglück.

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