Samstag, 7. Mai 2016

Ikea Hack: Äpplarö-Wandpaneele mit Banktruhe als freistehende Hochbeet-Kombination

Dem Gatten gefällt das dunkel gebeizte Holz der Äpplarö-Serie sehr. Wir haben schon den Terrassentisch aus der Serie (die passenden Stühle gefielen uns nicht, so dass wir andere kauften), und so fiel die Wahl bei der Neugestaltung der Hochbeete auch auf Äpplarö.

Äpplarö-Hochbeete, noch unbepflanzt.
Ginge es nach mir, hätten wir einen richtigen Upcycling-Garten mit Paneelen und leeren Plastikflaschen als Vertikalbeeten, alten Tassen und Kochtöpfen als Pflanzgefäßen, Möbeln aus Kompostergittern, Konservendosen als Hängetöpfen und und und. Aber der Gatte mag den Garten deutsch: Braun und rechteckig. Dafür lässt er mir bei der Bepflanzung weitgehend freie Hand.

Banktruhe und Paneel werden erst nach Anleitung zusammengebaut. Übrigens verkratzt das Holz sehr schnell. 
Zu der Serie gehören zweiteilige Paneele, vor die ein Kasten gesetzt werden kann, der eigentlich als Bank mit Stauraum genutzt werden soll, aber auch zum Hochbeet umfunktioniert werden kann. Dadurch, dass die Paneele zweiteilig sind, kann man sie gut transportieren und verstauen, wenn die Hochbeete mal wieder abgebaut werden müssen.

Mit Schnellklemmen werden Leisten hinter die Paneele geschraubt. 
Die Pflanzkästen sind so groß, dass sie notfalls von zwei Personen getragen werden können, wenn die Hochbeete abgebaut werden müssen, und im Garten von Schwiegermutter Platz finden.

Die Verstärkungslatte, etwa so dick wie der Paneel-Rahmen, wird festgeschraubt.
Was zuerst gegen die Äpplarö-Kombination sprach: Die Paneele sollen eigentlich an der Wand befestigt werden, würden bei uns aber an einer Glastrennwand stehen. Bei Ikea war die Kombination zwar auch schon mit einer Latte gesichert, aber recht wackelig - die Leiste war zu dünn und zu kurz.

Hier ist die Länge und Dicke der Verstärkerlatte gut zu sehen.
Wir bauten erst alles nach Anleitung zusammen, um mal zu schauen, wie stabil das Ergebnis ist, aber die Paneele sind ziemlich wackelig. Der Gatte besorgte Leisten, die so dick waren wie der Paneel-Rahmen und nur wenig kürzer, bohrte Löcher analog zu denen im Paneel-Rahmen und schraubte die Leisten fest.

Fertig. Die Verstärkerleisten sind nicht mehr zu sehen. 
Die Leisten vorher farblich passend zu lasieren, sparten wir uns, denn erstens stehen die Hochbeete bei uns nie so lange und zweitens sieht man die Leisten nicht, wenn die Beete an ihrem Platz sind.

Kommentare:

  1. Nicht übel, das wäre auch eine Idee für Balkone! Wie lange stehen die Hochbeete bei euch denn so?
    LG Barbara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das hängt weniger von uns als vom Vermieter und seiner Renovierungslust ab. Die ersten Hochbeete standen zwei Jahre, die zweiten acht. Mal schauen, wie lange diese stehen bleiben können.

      Löschen