Dienstag, 28. Februar 2017

Handschuhe für den Gatten aus "Fischer Record"

Der Gatte wünschte sich offene Fingerhandschuhe für's Autofahren, denn beim großen schwarzen Auto dauert's immer ewig, bis die Heizung kommt.

Die Innenseite der Handschuhe.
Ich mag's ja gerne einfach und entschied mich für ein vorkonfiguriertes Modell von Fischer Wolle. Da der Gatte keinen Umschlag an den Handschuhen haben wollte, brauchte ich pro Farbe nur jeweils 50 Gramm.

Die Handschuhe werden bis zu den Fingern zwei rechts / zwei links im Wechsel gestrickt, aber ich finde, dass es sich besser greifen lässt, wenn die Handflächen glatt gestrickt sind. Dementsprechend strickte ich nach der 25. Runde über die dritte und vierte Nadel nur rechts.

Ich habe tatsächlich versehentlich nur die Innenseiten der Handschuhe fotografiert ...
Die Finger strickte ich mal Schwarz, mal Grau, wie's gerade so kam.

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Samstag, 25. Februar 2017

Sieben Sachen Sonntag KW 07/17: Bjerregård

Wir waren für eine Woche in Dänemark, in Bjerregård. Wir mögen Holmsland Klit einfach. Mudderns ist zum Glück schon wieder so kregel, dass wir sie ein paar Tage alleine lassen und Zweisamkeit genießen konnten.

#1: Wach werden.
#2: Frühstücken.
#3: Hunderunde.
#4: Mittagsimbiss und Kochzeitschrift lesen.
#5: Nickern auf der Terrasse. In der Sonne ist es durchaus schon auszuhalten.
#6: Wollreste für Socken sortieren.
#7: Heute mal keine #tatortsocken. Die Satellitenschüssel zickte, deswegen sah ich Kitchen Impossible.
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Donnerstag, 16. Februar 2017

RUMS #07/17: Holy Moly-Socken aus Schachenmayr Regia Candy Color nach Charles D. Gandy für mich

Ich habe sie schon im Herbst angefangen, aber da diese Projekte bis Weihnachten fertig werden mussten, standen sie erst mal zurück: Die Holy Moly-Socken, die ich für mich gestrickt habe. Jetzt sind sie endlich fertig.

Holy Moly-Socken im Detail.
Ich habe wieder mit 2,5er Nadeln gestrickt und den Schaft wieder über 96 Maschen gearbeitet, damit meine fetten Waden genug Platz haben. Socken, die mit 2,5er Nadeln gestrickt sind, gefallen mir einfach am Besten, sind sie doch dünn genug, um sie in Stiefeln zu tragen.

Viele, viele bunte Tentakel.
Bevor ich mit der Ferse anfing, ließ ich dann wieder 32 Maschen verschwinden: In den Reihen zwischen den Löchern, aus denen später die "Tentakel" werden, strickte ich pro Nadel je acht Maschen rechts zusammen. Da das über knapp 20 Runden verteilt geschah, fällt die Abnahme nicht weiter auf. Den Fuß strickte ich dann wieder über 64 Maschen, wie für Größe 40 vorgegeben.

Beide Socken auf einem Foto.
Die Socken tragen sich gut, einzig die eingerollten "Tentakel" rollen sich beim Tragen immer wieder auf. Vielleicht nähe ich sie noch fest, mal schauen.

Holy Moly-Socken beim Abhängen.
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Dienstag, 14. Februar 2017

#12von12 im Februar 2017

In jedem Monat am 12. sammelt Caro von "Draußen nur Kännchen" unsere Erlebnisse, festgehalten auf 12 Fotos. Hier kommen meine.
#1: Äpfel schälen.
#2: Apfelkuchen backen. Das Rezept gibt es in der Kombüse.
#3: Die Plumeaus lüften.
#4: Vogelfutter auffüllen.
#5: Apfelkuchen essen und Tee trinken.
#6: Endlich die Steuererklärung machen - die für 2015 ...
#7: Die Spülmaschine füttern.
#8: Den Wochenplan schreiben.
#9: Abendessen. Das Rezept gibt es Donnerstag in der Kombüse.
#10: Stricken. Das werden Handstulpen im Fetzenmuster.
#11: Wecker stellen. Die Nacht wird kurz.
#12: "Barfuß in Köln*" zu Ende lesen. 
Die Rezepte gibt es in der Kombüse.

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Donnerstag, 9. Februar 2017

RUMS #06/17: Ärmelschal aus Fischer Capri

Dank der "Bewegten Pause", die ich ein Jahr lang besuchen durfte, geht es meinen dauerverspannten Schultern zwar viel besser, brauche ich im Büro nicht mehr ständig einen Schal, um sie zu wärmen, aber wenn ich zu Hause auf dem Sofa oder am Schreibtisch sitze, fröstle ich dennoch schnell.

Ärmelschal im Sonnenlicht.
Deswegen wollte ich mir schon länger einen Ärmelschal stricken, aber mir geht's wie vielen Selbermachern: Die Projekte, die man für sich selbst machen möchte, werden immer wieder aufgeschoben.

Bei diesem Ärmelschal von Fischer Wolle gefiel mir das schlichte Patentmuster. Das ließ sich auch beim Warten im Krankenhaus oder im Halbschlaf stricken (allerdings arbeite ich im wachen Zustand deutlich sorgfältiger, der Schal hat doch einige Macken).

Ärmelschal in voller Länge.
Beim Kauf achtete ich nicht darauf, dass die Wolle aus reinem Polyacryl ist. Das trage ich nicht so gerne, auch, weil es sich gerne mal auflädt. Wenn ich den Schal mal im Büro trage, wo sich meine Klamotten ohnehin schnell aufladen, schießen vermutlich ständig kleine Lichtblitze um mich herum ... Dafür ist der Schal sehr leicht und wärmt sehr schnell.

Ärmelschal flattert im Wind.
Ich habe die Anleitung ein wenig angeändert, damit mir der Schal besser passt: Ich strickte mit 4,5er Nadeln und nahm mehr Maschen für das Bündchen auf. ImMoment überlege ich noch, ob ich den Schal noch mal verlängere, da er mir trotz 210 cm Länge zu eng am Hals sitzt. Andererseits würde ich den Schal ohnehin nicht um den Hals wickeln, da es mir ja im Wesentlichen um die Schultern geht, und da sind Länge und Breite so, dass der Schal wie ein Bolereo sitzt.

Ärmelschal hängt ab.
Noch habe ich die Wolle, die ich als Sicherheitsreserve bestellte, nicht zurückgegeben. Mal schauen, wie ich mich entscheide.

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Dienstag, 7. Februar 2017

Sieben Sachen Sonntag KW 05/17: Reha II

Muddern ist noch in der Reha, dementsprechend stand Sonntag wieder ein Ausflug nach Zeven an. 

#1: Klare Kante.
#2: Wieder bei Müller mit Mudderns konditorn gehn. Muddern isst wieder Zevener Himmelstorte, ich die Amerika-Torte. Und für Zuhause gibt es "Zevener Engel", Pralinen.
#3: Den Wochenplan festhalten.
#4: Schnell noch einen Kuchen aus braunen Bananen backen (das Rezept gibt es in der Kombüse).
#5: Ovenight Oats als Mittagessen für den nächsten Tag vorbereiten (Overnight-Oats-Rezepte gibt es in der Kombüse).
#6: Abendessen. Bei Müller nahm ich mir Schwarzbrot mit.
#7: #tatortsocken. Die erste Socke ist schon fertig, die zweite auf dem Weg.
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Samstag, 4. Februar 2017

Samstagsplausch KW 05/17: Fast schon wieder so was wie Alltag

Vorgestern fiel mir zum ersten Mal auf, dass es abends noch bis so gegen 17 Uhr hell ist. Heute hörte ich zum ersten Mal wieder die Vögel zwitschern, und einige Bäume auf der Weide gegenüber haben einen leichten grünen Schimmer. Langsam ist der Frühling ganz leicht zu erahnen.

Mudderns ist inzwischen in der Reha angekommen, was mich etwas zur Ruhe kommen lässt. Heute habe ich sogar frei, konnte ausschlafen und einiges erledigen.

Eigentlich wollte ich heute früh zu Mudderns fahren und mit ihr in Rotenburg durch die Geschäfte bummeln, aber ihre Schwester besucht sie. Die beiden verstehen sich nicht sonderlich gut, und wenn die Schwester sich dann schon mal überwindet, Mudderns zu besuchen, will ich dem nicht im Wege stehen. Also fahre ich morgens zu Mudderns. Dann hat sie zwei Tage was um die Ohren.

Neue Socken für Mudderns (Muster "Sockengerippe" nach Sprottenpaula).
Wobei: Ihr Kliniktag beginnt um 6.30 Uhr mit der Tablettenausgabe und endet nach der letzten Anwendung um 16 Uhr. Da ist sie schon fast froh, wenn sie am Wochenende in Ruhe Zeitung lesen oder einen Mittagsschlaf halten kann.

Mittlerweile entdeckt Mudderns auch den Klinikpark alleine - ganz vorsichtig. Sie hat verständlicherweise große Angst davor, zu stürzen und hilflos irgendwo zu liegen. Ärzte und Therapeuten meinen, sie ist inzwischen, keine vier Wochen nach dem Schlaganfall, schon wieder so mobil, dass sie keine Pflegestufe bekommt, was Mudderns jetzt gar nicht passt.

Ich muss Mudderns im Moment also so weit aufbauen, dass sie wieder alleine leben möchte, denn sie meint, es wäre doch ganz schön, wenn ich jeden Tag bei ihr vorbei schaue (uns trennen 80 Kilometer, von meiner Berufstätigkeit mal abgesehen). Dass wir demnächst in Urlaub fahren, passt ihr auch nicht, bin ich dann doch nicht auf Abruf verfügbar.

Es wird zwei Mal die Woche jemand bei ihr vorbeischauen, um ihr im Haushalt oder beim Einkaufen zu helfen oder mit zum Arzt zu gehen oder einfach da zu sein. Außerdem bekommt sie einen Hausnotruf. Beide Dienstleister sind schon auf Abruf, damit alles vorbereitet ist, wenn Mudderns aus der Reha kommt.

Eine Verlängerung ist beantragt, aber die Krankenkasse lässt sich Zeit mit der Bewilligung. So kann es sein, dass Mudderns schon Donnerstag entlassen wird - oder halt auch nicht. Wäre nur schön, wenn sie das vor Donnerstag wüsste ...

Für Probleme sorgt derzeit der Rollator. Mudderns Krankenkasse kündigte 2014 die Verträge zur Versorgung mit Rollatoren und schrieb Regionallose aus. Also darf sich kein Versicherter mehr an ein Sanitätshaus in seiner Nähe wenden, sondern muss das nehmen, dass die Krankenkasse für die entsprechende Region ausgewählt hat.

Das für Mudderns, die in Niedersachsen lebt, zuständige Sanitätshaus ist geschmeidige 88 km entfernt in Schleswig-Holstein. Dürfte sie in ein Sanitätshaus ihrer Wahl, wäre es 800 m entfernt.

Doch, das spart sicher 'ne Menge Kosten.

Momentan überlege ich, einfach einen Rollator bei Amazon zu bestellen. Das spart der Krankenkasse Geld und mir Zeit und Nerven.

Ansonsten habe ich ein Paar Socken für Mudderns angefangen, denn diese Socken trägt sie zurzeit mit Inbrunst. Neue Filzpuschen sind auch schon geplant.

Dieser Beitrag geht zum Samstagsplausch bei Frau Karminrot. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und einen guten Wochenstart.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Sieben Sachen Sonntag KW 04/17: Reha

#1: Foto-Spaß mit Mudderns und den "Alltagsmenschen" von Christel Lechner in Zeven.
#2: Konditorn (mehr zur Konditorei gibt's in der Kombüse).
#3: Einen Schritt in den Klinik-Park wagen.
#4: Bola spielen mit Mudderns im Klinik-Park.
#5: Ordentlich Kilometer gemacht.
#6: Mittagessen für den nächsten Tag vorbereitet (das Rezept gibt's morgen in der Kombüse).
#7: #tatortsocken stricken. Wegen der vielen Projekte, die zu Weihnachten fertig werden mussten, komme ich erst jetzt dazu, meine Socken fertigzustellen.
Dieser Beitrag geht rüber zum Sieben Sachen Sonntag.